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Bußgeldsachen

Bei der Verteidigung von Betroffenen in Buß­geld­sachen kommt mir meine lang­jährige Erfahrung als Straf­verteidiger zugute. Deshalb scheuen Sie sich nicht, auch auf diesem Gebiet meine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Lassen Sie sich bitte nicht etwa durch folgenden Gedanken abschrecken: „Ich bin doch nur zu schnell gefahren. Ich bin doch kein Verbrecher und brauche keinen Fachanwalt für Strafrecht.“

Die Tätigkeit bei der Ver­teidigung in Buß­geld­sachen ähnelt sehr der Verteidiger­tätig­keit in Straf­verfahren. Häufig ist es erforderlich, streitige Sachverhalte nicht mit der Bußgeld­stelle des betreffenden Land­kreises oder der Stadt zu klären, sondern die Angelegen­heit vor das zuständige Amts­gericht zu bringen. Dort kommt Ihnen meine Erfahrung bei der Vernehmung von Zeugen und der Stellung von erforder­lichen Beweis­anträgen zugute.

Mein Tätigkeits­feld in Buß­gelds­achen beschränkt sich allerdings nicht nur auf Buß­geld­verfahren wegen Verkehrs­delikten, sondern deckt die gesamte Bandbreite aller möglichen Ordnungs­widrig­keiten ab. Um allerdings die weitaus häufigsten Fälle hier insbe­sondere zu erwähnen, ist eine Vertei­digung in einem Bußgeld­verfahren immer dann sinnvoll, wenn Ihre Fahr­erlaubnis auf dem Spiel steht, oder Sie Ihren Führer­schein für einen oder mehrere Monate im Rahmen eines Fahr­verbots abgeben sollen.

Bitte denken Sie daran, dass sowohl bei Erreichen einer Anzahl von 8 Punkten im Fahreignungs­register als auch bei anderen Gründen, die Ihre Fahr­eignung in Frage stellen, die Entziehung der Fahrer­laubnis in Betracht kommt. Insbe­sondere bei Ordnungs­widrig­keiten, die im Zusammen­hang mit Alkohol oder anderen Betäubungs­mitteln im Straßen­verkehr stehen, findet heut­zutage in fast allen Fällen eine Abgabe an die zuständige Straßen­verkehrs­behörde statt. Von dort aus droht Ihnen dann die Entziehung der Fahr­erlaubnis.

Gerade in diesem Bereich ist es, ebenso wie im Strafrecht, sehr wichtig, dass Sie von Ihrem Schweige­recht Gebrauch machen. Von Ihnen am Anhalteort gemachte Angaben können sich später sehr negativ auswirken, so dass Sie sich auf jeden Fall auf Ihr Recht berufen sollten, keinerlei Angaben zur Sache zu machen, um dann mit anwalt­licher Hilfe und nach Akten­einsicht immer noch ent­scheiden zu können, was in der Situation am sinn­vollsten ist.

Wenn Sie bereits einen Buß­geld­bescheid erhalten haben, beachten Sie bitte unbedingt, dass nur innerhalb von 2 Wochen (Eingang des Einspruchs bei der Bußgeld­stelle) Einspruch gegen den Buß­geld­bescheid eingelegt werden kann. Sollten Sie diese Frist versäumen, ist der Buß­geld­bescheid rechts­kräftig, so dass Sie sich bitte recht­zeitig nach Erhalt des Buß­geld­bescheides mit mir in Verbindung setzen, damit die Frist ein­gehalten werden kann.

Auch in Buß­geld­sachen gilt also, je früher Sie einen Anwalt konsultieren, desto größer sind Ihre Chancen bei der Verteidigung gegen den Tatvorwurf der Ordnungs­widrigkeit!