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Strafrecht

Mein Tätigkeitsfeld erstreckt sich auf alle Gebiete des Strafrechts, insbesondere jedoch auf:

  • Verteidigung in Fällen der schweren und schwersten Kriminalität
  • Verkehrsstrafrecht
  • Wirtschafts- und Steuerstrafrecht
  • Betäubungsmittelstrafrecht (BtM)
  • Jugendstrafrecht
  • Sexualstrafrecht
  • Eigentums- und Vermögensdelikte (z.B. Diebstahls- und Betrugsvorwürfe)

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt bin ich in allen Bereichen des Strafrechts für meine Mandanten tätig:

Als erfahrener Fachanwalt für Strafrecht verfüge ich sowohl über die erforder­lichen fachlichen Kenntnisse als auch über das Durch­setzungs­vermögen, um Sie in allen Belangen des Strafrechts kompetent und zielführend vertreten zu können. Dabei ist es unerheb­lich, ob Sie als Beschuldigter, als Geschädigter, oder als Zeuge an einem Straf- oder Ermittlungs­verfahren beteiligt sind.

Meine Hilfe als Straf­verteidiger können und sollten Sie auch besonders frühzeitig schon dann in Anspruch nehmen, wenn Sie von der Polizei als Beschuldigter eines Ermittlungs­verfahrens entweder angesprochen, oder schriftlich angehört werden sollen. Dies gilt selbst­verständlich insbe­sondere dann, wenn Sie als Verdächtiger direkt vor Ort an einem mutmaß­lichen Tatort angetroffen werden, wenn bei Ihnen zu Hause, oder in Ihren Geschäfts­räumen eine Durchsuchung stattfinden soll, oder bereits stattfindet, oder wenn Ihnen eine Festnahme droht. In allen diesen Fällen ist höchste Eile geboten, so dass Sie nicht zögern sollten, sich des anwaltlichen Beistandes zu bedienen, der Ihnen von den Straf­verfolgungs­behörden selbst im Eifer des Gefechts einer hektischen Situation nicht verwehrt werden darf.

In einem bereits laufenden Ermittlungs- oder Strafverfahren sollten Sie spätestens dann reagieren, wenn Sie von der Polizei zu einer Beschuldigten­vernehmung eingeladen, von der Staats­anwalt­schaft zu einer staatsanwalt­schaftlichen Vernehmung vorgeladen werden, einen Strafbefehl oder eine Anklage­schrift zugestellt bekommen, oder zu einer Haupt­verhandlung geladen werden. Bitte begehen Sie nicht den Fehler, zu denken, Ihnen werde nichts passieren können, weil die An­klage­vorwürfe nicht zutreffen. Immerhin ist in den vor­ge­nann­ten Fällen die Polizei oder die Staatsanwalt­schaft der Überzeugung, dass Sie zu Recht Beschuldigter eines Ermittlungs­verfahrens sind. In diesem Fall ist es dringend erforderlich, sich anwaltlicher Hilfe durch einen auf Strafrecht speziali­sierten Rechts­anwalt zu bedienen.

Ein entscheidender Punkt dabei ist, dass nur ein Rechtsanwalt für Sie Akten­einsicht fordern kann. Erst die Einsicht­nahme in die Er­mitt­lungs­akte ermöglicht eine sachgerechte und erfolg­versprechende Verteidigung oder Beratung.

Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, kann ich ebenfalls Akten­einsicht für Sie nehmen, um beispiels­weise die zivilrechtliche Geltend­machung von Schadens­ersatz­ansprüchen vorzu­bereiten, oder aber auch zu dem Zweck, dass Sie sich als Neben­kläger dem Ermittlungs- bzw. Straf­verfahren gegen den Täter anschließen können. Ich kann Sie darüber beraten, in welchen Fällen die Neben­klage zulässig ist und ob die Durch­führung einer Neben­klage sinnvoll erscheint. Der Anschluss an ein Straf­verfahren als Neben­kläger mit einem als Neben­kläger­vertreter beigeord­neten Rechtsanwalt bietet zahlreiche Vorteile. Beispiels­weise darf Ihr Neben­kläger­vertreter im Verfahren Anträge stellen, den Zeugen Fragen stellen, ein Plädoyer für Sie halten und gegebenen­falls Rechts­mittel gegen für Sie ungünstige Entschei­dungen des Gerichts einlegen.

Wenn Sie als Zeuge in einem Straf­verfahren vom Gericht geladen wurden, sollten Sie sich spätestens dann eines auf Strafrecht speziali­sierten Rechts­anwalts bedienen, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie sich durch eine wahrheits­gemäße Aussage selbst belasten könnten, oder wenn Sie für sich oder nahe Angehörige andere Nachteile durch die Zeugen­aussage befürchten. Auch in diesem Bereich geht der Vertretung vor Gericht als Zeugen­beistand eine umfassende Beratung durch mich über Ihre gesetzlich vorgesehenen Rechte voraus, so dass Sie wissen werden, was vor Gericht auf Sie zukommen kann.

Eine umfassende und sinnvolle Beratung ist in allen Fällen zwar nur durch den Fachmann und erst nach erfolgter Akteneinsicht möglich, doch finden Sie im Folgenden einige nützliche Tipps, die Ihnen und auch mir bei der späteren Verteidigung, Opfer­vertretung, oder Zeugen­vertretung das Eintreten für Ihre Interessen deutlich leichter machen können:

Das Schweige­recht ist das wichtigste Recht des Beschuldigten. Kein Beschuldigter, gleich ob er von der Polizei oder von der Staatsanwaltschaft vernommen werden soll, oder ob er bereits Angeklagter in einem gerichtlichen Verfahren ist, muss Angaben zur Sache machen. Niemand kann es Ihnen später negativ zur Last legen, wenn Sie von diesem gesetzlich festgelegten Recht Gebrauch machen.

Die von der Polizei so oft als vorteilhaft dargestellte „Geständnis­bereitschaft“ mag sich im weiteren Verlaufe, oder zum Ende eines Straf­verfahrens als durchaus sinnvoll erweisen, doch können Sie dies zu Beginn des Verfahrens nicht wissen. Aus diesem Grunde sollte man sich jedenfalls an den Grund­satz halten, dass man nichts verkehrt machen kann, wenn man nichts sagt und dass man immer dann, wenn man etwas sagt, möglicher­weise einen schweren Fehler begeht. Bei Durch­suchungen und Fest­nahmen sollte man sich zwar nicht körperlich wehren, um nicht eine Anzeige wegen weiterer Straftaten (z.B. Widerstand gegen Voll­streckungs­beamte) zu riskieren, doch sollte man auch in diesen Fällen seine Rechte wahren.

Alle Maßnahmen, für deren Durchführung die Polizei einen Gerichts­beschluss benötigt, sollte man entweder gar nicht, oder erst nach Rück­sprache mit seinem Verteidi­ger zulassen. Generell gilt, dass Maß­nahmen, zu deren Durch­führung man seine Zustimmung erteilt hat, später vom Gericht nicht mehr auf ihre Recht­mäßig­keit überprüft werden können. Eine derartige Über­prüfung ist nur möglich, wenn man beispiels­weise bei der Durch­suchung erklärt, dass man mit der Durch­suchung nicht einver­standen ist. Auch die Entnahme von Speichel oder Blut zur Schaffung von DNA-Proben ist ein heikles Thema und sollte auf keinen Fall ohne anwalt­lichen Beistand von Ihnen mit den Straf­verfolgungs­behörden diskutiert werden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass sämtliche Ver­teidigungs­tätigkeit dadurch erleichtert wird, dass Sie sich möglichst frühzeitig in einem Ermittlungs­verfahren anwaltl­ichen Beistandes bedienen!

Bitte achten Sie auch unbedingt darauf, die Ihnen vom Gericht gesetzten oder von Gesetzes wegen ein­zuhal­tenden Fristen nicht ver­streichen. Beispiels­weise bei Zu­stellung eines Straf­befehls haben Sie nur 2 Wochen Zeit, einen Einspruch einzulegen. Da der Einspruch am Tag des Fristablaufs bereits bei Gericht eingegangen sein muss, setzen Sie sich bitte rechtzeitig vor Ablauf der Frist mit mir in Verbindung, damit der Einspruch, oder in anderen Fällen das dort jeweils zulässige Rechtsmittel noch rechtzeitig von mir für Sie eingelegt werden kann.

Wenn Ihnen das Gericht eine Wochenfrist für die Benennung eines Verteidigers gesetzt hat, ist ebenfalls Eile geboten. Halten Sie diese Frist nicht ein, wird Ihnen ein Pflicht­verteidiger vom Gericht beigeordnet. In solchen Fällen erweist es sich dann häufig als schwierig, die Beiordnung des Pflicht­verteidigers wieder aufheben zu lassen.

Wenn Sie also möchten, dass der Verteidiger Ihres Vertrauens Sie verteidigt, melden Sie sich bitte so recht­zeitig, dass die Frist des Gerichts einge­halten werden kann. Auf meinen Antrag hin kann ich Ihnen nämlich im Falle des Vor­liegens der gesetz­lichen Voraus­setzungen ebenfalls als Pflicht­verteidiger beigeordnet werden. Dies ist selbst­verständlich sehr viel einfacher möglich, wenn Ihnen nicht schon ein anderer Pflicht­verteidiger beigeordnet ist.